Verbotene Liebe auf dem Münsterplatz
         

Bonn - „Und Action!“ hieß es am Dienstagmorgen auf dem Münsterplatz. Die Grundy Ufa TV-Produktion war zu Gast in der Bundesstadt und drehte hier einige Szenen für die ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“ ab. Eine 25-köpfige Crew mit Kameramännern, Maskenbildnern und Tontechnikern begleitete die 4 Schauspieler zur Münsterbasilika. In den Drehpausen ergatterte dort so mancher Fernsehzuschauer ein Autogramm seiner Stars Vanessa Jung, Sina-Valeska Jung, Andreas Jancke und Lars Korten.

„Man wird später gar nicht erkennen, dass die Szenen in Bonn gefilmt wurden. Es handelt sich hier um normale Straßenbilder“, erklärte Aufnahmeleiter Oliver Steding die Geschehnisse zu Füßen des Münsters. Solche Außendrehs finden in der Regel drei mal wöchentlich in Düsseldorf, Köln oder eben Bonn statt. Die Studiobauten befinden sich in Köln-Ossendorf. „Wir planen für eine Szene immer 60 bis 90 Minuten ein, das hängt ganz von den Schwierigkeiten ab, die sich uns vor Ort stellen.“

Diese von Steding angesprochenen Probleme zeigten sich auf dem Münsterplatz recht schnell: viel Publikumsverkehr, Bauarbeiten an anliegenden Häusern und hinderlich parkende Autos. Schwierigkeiten von denen der Zuschauer später nichts mehr sieht, wenn die abgedrehten Bilder in zweieinhalb Monaten ausgestrahlt werden. In den vergangenen Jahren waren schon viele TV-Produktionen zu Gast in der Bundesstadt: bereits zwei Mal fiel die Klappe für einen Tatort, Szenen für die Krimiserie „Soko Köln“ wurden gefilmt und Bonn war auch Kulisse für die Actionserie „Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei“. Außerdem drehte in diesem Jahr das „Quiz-Taxi“ hier seine Runden. Die beliebtesten Drehorte sind das Villenviertel in Godesberg, der Freizeitpark Rheinaue sowie der Posttower, das Forschungzentrum Caesar in Plittersdorf und die Innenstadt. (hcg)


Kameras, Kabel und Mikrofone: Szenen der Vorabendserie „Verbotene Liebe“ wurden am Münster abgedreht.

 

Quelle: Kölner Stadtanzeiger,