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Eine runde Sache mit Promis BENEFIZ. Für den Verein "Wünschdirwas" kickten unter anderem Darsteller aus "Verbotene Liebe" und Ex-Fußballprofis um die Wette. Der WDR lockte mit Stars wie Ralf Schmitz 15 000 Zuschauer an. |
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HILDEN. Wer schon immer `mal Jens Nowotny das runde Leder jagen sehen wollte, sich nach einem Autogramm von Markus Maria Profitlich sehnt oder aber von einem Plausch mit den Stars von "Verbotene Liebe" träumt, war bei dem Benefiz-Fußballturnier der Aktuellen Stunde (AKS) an der richtigen Adresse. Und es pilgerten auch beachtliche 15 000 Besucher zu der Bezirkssportanlage "Am Bandsbusch", um prominente Gesichter für den guten Zweck schwitzen zu sehen. "Kicken für Kinder" - so das Motto des zwölfstündigen Spektakels zu Gunsten des Vereins "Wünschdirwas", der schwerkranken Kindern einen Herzenswunsch erfüllt. Dank der Spenden und der Einnahmen aus den Auktionen stehen der Vorsitzenden Mechthild Bierschbach dafür 6800 Euro mehr zur Verfügung. Ein Auftritt in der "Lindenstraße", ein Treffen mit dem FC Bayern München oder ein Flug im Helikopter - all diese Kinderwünsche können nun bald Wirklichkeit werden. "Eine gute Sache", nennt "Wissen macht Ah"-Moderatorin Shary Reeves die gelungene Symbiose aus Vergnügen und Wohltätigkeit und zog prompt das Trikot über, um sich einer beinharten Konkurrenz zu stellen: Gleich vier WDR-Teams, Traditionsmannschaften von Fußballbundesligisten und den Kickern von der "Verbotenen Liebe". Das Objekt der Begierde: der AKS-Wanderpokal, der wie im vergangenen Jahr an die Ex-Profis vom Vfl Bochum ging. Milan Marcus kochte nach jeder Niederlage innerlich, Thore Schölermann mimte eisern den Motivationskünstler und Lars Korten flogen die Bälle als Torwart nur so um die Ohren. "Zumindest sehen wir am besten aus", tröstete Klaus Zmorek seine Kollegen. Aus Angst vor einer Blamage traute sich der Hildener Schauspieler Andreas Jancke zwar nicht aufs Feld; so wie der Ex-Schalke Spieler Yves Eigenrauch schätzte er aber auch den Einsatz für den guten Zweck. Dass das bunte Rahmenprogramm für so manch einen die Hauptattraktion war, bewies Ylva Störtenbecker, die mit Mutter Bettina eigens aus Hamburg anreiste. "Spektakulär hoch drei", meinte Ralf Schmitz zu dem Andrang und outete sich im NRZ-Gespräch als Hilden-Fan. Und Sportreporter Manni Breuckmann sieht in der Itterstadt gar "das Paris des Rheinlandes". Am Ende des Traumtages blieb nur eines zu sagen: Helfen kann manchmal so einfach sein.
Quelle: DerWesten.de |
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