|
Jugendliebe, Sandkastenliebe, Verbotene
Liebe… |
|||||
|
Greeny auf Reisen, im Namen der VL-Sucht, das endet zwangsläufig immer im
Chaos und mit allerlei Peinlichkeiten, warum sollte es diesmal anders
sein. Aber alles der Reihe nach. Noch im Zug von Leipzig nach Riesa traf
ich mich mit Beate und wir verbrachten die Fahrt mit dem Begutachten von
Fotos, Pläne schmieden für den Abend und Plauschen über all things VL. In
Riesa angekommen, das übrigens völlig eingeschneit war, beschlossen wir
uns ein Taxi zu nehmen, um die Pension unseres Vertrauens anzusteuern. Die
Zeit zwischen der kurzen Fahrt und unserer Ankunft im gebuchten
Doppelzimmer war dann gefüllt mit dem bereits angesprochenen Chaos und den
gewissen Peinlichkeiten, auf die wir jetzt nicht weiter eingehen wollen.
Nachdem wir beide noch mal schnell unter die Dusche gesprungen waren und uns umgezogen hatten, wurde noch ein wenig geplaudert und gelästert (wobei letzteres natürlich hauptsächlich mein Gebiet war, ist ja klar Danach ging es noch eine Treppe hoch und wir sahen uns direkt dem für die Autogrammstunde vorgesehenen Bereich gegenüber. Es folgte allgemeines aufatmen, denn auf den beiden Tischen lagen tatsächlich vier Stapel Autogrammkarten – die Besetzung hatte sich offensichtlich nicht geändert. Wir nahmen daraufhin gleich mal zwei Barhocker gegenüber in Beschlag und sicherten uns somit hervorragende Plätze. Doch dann folgte erstmal das warten. Und warten. Und warten. Innerhalb der nächsten knapp 3 Stunden füllte sich die Disco nach und nach, die Musik wurde immer lauter, der Boden unter unseren Füßen vibrierte und das nicht zu knapp, den irgendwann flogen sogar die Autogrammkarten zu Boden, so dass sich ein äußerst wichtiger Security Mensch mit Knopf im Ohr daran machen musste, sie wieder an den dafür vorgesehen Platz zu legen. Die Warterei begann gerade unerträglich zu werden, als Beate plötzlich Jenny und Elke erblickte. Die beiden standen unterhalb der bereits erwähnten Treppe und unterhielten sich ein wenig, bevor sie zusammen mit Andreas und Ron und in Begleitung von noch mehr Security Menschen an dem AK Bereich und praktischerweise direkt auf uns zu kamen. Es folgte die ein oder andere Begrüßung, wobei Andreas genau ein einziges Lächeln brauchte, um mich bereits vollends dahinschmelzen zu lassen. Er sah einfach unglaublich gut aus und mein Haar-Fetischismus hat sich in dieser Nacht nur verstärkt – die vielen kleinen Löckchen in seinem Nacken sind einfach zuuuuu süüüüüß. Dank einschlägiger Valentine Clubbing und Studiofest Erfahrung bin ich ja so einiges gewöhnt und wer entsprechend überrascht, als sich das Gedränge diesmal in Grenzen hielt. Einzeln wurde man schließlich zu dem Sofabereich geführt, auf dem Ron und Elke, bzw. Jenny und Andreas saßen, wobei wir den Verkehr noch etwas aufhielten, denn wir wollten ja beide in erster Linie zu Andreas, bzw. Jenny. Zuerst war Beate dran, danach fand ich mich neben Jenny wieder. Wir kamen ein wenig ins Gespräch, wobei sie zuerst davon ausging, dass ich aus Riesa käme. Als ich sie diesbezüglich korrigierte und Hanau als meine Heimatstadt nannte, reagierte sie mit Erstaunen. Da haben wir schließlich etwas gemeinsam und sie erzählte mir, dass sie in Hanau auch noch ihre Banklehre gemacht habe, was ich aber dank Beate eigentlich bereits wusste. Als ich kurz darauf bereits überglücklich den AK Bereich verließ, um mich auf die Suche nach Beate zu machen, stellte ich überrascht fest, dass kaum noch Andrang herrschte. So konnten wir die ganze Zeit wenige Schritte von dem Sofa entfernt stehen bleiben und noch das ein oder andere schöne Foto machen. Vor allem Ron, Jenny und Andreas warfen sich allein oder in wechselnden Kombinationen immer wieder für uns in Pose, machten ihre Witze und spielten Alleinunterhalter. Jenny und Andreas bemalten sich gegenseitig ihre AKs, machten sich auf den Polaroids Hasenohren und scherzten bei jeder Gelegenheit miteinander. Zwischendurch wurden dann auch mal die Plätze gewechselt, so dass Andreas neben Ron saß, aber das führte nur zu weiteren amüsanten Momenten. Die beiden bemalten die Herzkissen, Ron bekam schließlich ein Valentine Clubbing Klebe-Tattoo verpasst, bemalte unter Elkes Blicken die Leute, die sich nun doch noch ein Autogramm holen wollten und packte schließlich Kaugummis aus, die auf Andreas eine interessante Wirkung hatten, veranlassten sie ihn doch dazu, nach Jenny auch noch Elke knutschen zu wollen. Eigentlich gibt es noch sooo viel zu erzählen, doch zum einen wird Beate meinen Bericht sicher noch ergänzen und zum anderen kann man vieles gar nicht so recht in Worte fassen. Die Atmosphäre war einfach einmalig und zeigte deutlich, wie gut sich die vier verstehen und wie viel Spaß auch sie in dieser Nacht hatten. Ein besonderes Highlight erwartete mich dann noch zum Schluss, als Elke, Jenny und Ron bereits gegangen waren und Andreas mir sein Herz schenkte. Okay, es war nicht wirklich sein Herz, aber frau wird ja noch träumen dürfen. |
|||||