Jugendliebe, Sandkastenliebe, Verbotene Liebe…
- Vier gut gelaunte VLer und eine unvergessliche Nacht in Riesa –

           
Greeny auf Reisen, im Namen der VL-Sucht, das endet zwangsläufig immer im Chaos und mit allerlei Peinlichkeiten, warum sollte es diesmal anders sein. Aber alles der Reihe nach. Noch im Zug von Leipzig nach Riesa traf ich mich mit Beate und wir verbrachten die Fahrt mit dem Begutachten von Fotos, Pläne schmieden für den Abend und Plauschen über all things VL. In Riesa angekommen, das übrigens völlig eingeschneit war, beschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen, um die Pension unseres Vertrauens anzusteuern. Die Zeit zwischen der kurzen Fahrt und unserer Ankunft im gebuchten Doppelzimmer war dann gefüllt mit dem bereits angesprochenen Chaos und den gewissen Peinlichkeiten, auf die wir jetzt nicht weiter eingehen wollen. Wink

Nachdem wir beide noch mal schnell unter die Dusche gesprungen waren und uns umgezogen hatten, wurde noch ein wenig geplaudert und gelästert (wobei letzteres natürlich hauptsächlich mein Gebiet war, ist ja klar Wink), bevor es erneut mit dem Taxi losging, diesmal in Richtung Riesa Park, zum Prince Dancehouse. Dort angekommen, stellten wir erstmal fest, dass die Discothek a) ziemlich abgelegen und b) recht klein war. Werbung für das VL Valentine Event war auch nirgends zu entdecken. Doch als wir schließlich hinein durften, war sofort klar: hier sind wir richtig. Die VL Banner waren nicht zu übersehen, auf einer Leinwand knutschten gerade Felix und Vanessa und es wurden uns die altbekannten und wie immer extremst nützlichen VL Schlüsselbänder inklusive Handyhalterung in die Hand gedrückt. Und die Lutscher natürlich! Es geht nichts über die äußerst leckeren Valentine Clubbing Lutscher in Herzform. Außerdem gab es noch für jeden eine Nummer für das Flirting Game. Nicht dass wir vorgehabt hätten daran teilzunehmen, aber wir ließen es uns trotzdem bereitwillig erklären, denn die Flyer, die man in die Hand gedrückt bekam, waren so schick. *g*

Danach ging es noch eine Treppe hoch und wir sahen uns direkt dem für die Autogrammstunde vorgesehenen Bereich gegenüber. Es folgte allgemeines aufatmen, denn auf den beiden Tischen lagen tatsächlich vier Stapel Autogrammkarten – die Besetzung hatte sich offensichtlich nicht geändert. Wir nahmen daraufhin gleich mal zwei Barhocker gegenüber in Beschlag und sicherten uns somit hervorragende Plätze. Doch dann folgte erstmal das warten. Und warten. Und warten. Innerhalb der nächsten knapp 3 Stunden füllte sich die Disco nach und nach, die Musik wurde immer lauter, der Boden unter unseren Füßen vibrierte und das nicht zu knapp, den irgendwann flogen sogar die Autogrammkarten zu Boden, so dass sich ein äußerst wichtiger Security Mensch mit Knopf im Ohr daran machen musste, sie wieder an den dafür vorgesehen Platz zu legen.

Die Warterei begann gerade unerträglich zu werden, als Beate plötzlich Jenny und Elke erblickte. Die beiden standen unterhalb der bereits erwähnten Treppe und unterhielten sich ein wenig, bevor sie zusammen mit Andreas und Ron und in Begleitung von noch mehr Security Menschen an dem AK Bereich und praktischerweise direkt auf uns zu kamen. Es folgte die ein oder andere Begrüßung, wobei Andreas genau ein einziges Lächeln brauchte, um mich bereits vollends dahinschmelzen zu lassen. Er sah einfach unglaublich gut aus und mein Haar-Fetischismus hat sich in dieser Nacht nur verstärkt – die vielen kleinen Löckchen in seinem Nacken sind einfach zuuuuu süüüüüß. Liebe Für den Bühnentalk mussten wir unsere Plätze dann noch einmal räumen und uns zur Tanzfläche vorarbeiten, wo lustigerweise kaum was los war, so dass wir optimale Sicht hatten. In Erinnerung geblieben ist mir vom Talk allerdings nicht viel, da wie immer hauptsächlich Standartfragen gestellt wurden. Als die Moderatorin dann noch wissen wollte, ob denn zwischen Nathalie und Gregor vielleicht doch noch mal etwas passiere, korrigierte Jenny sie zuerst mal und stellte klar, dass Gregor Nats Sandkasten- und nicht Jugendfreund sei. Da bestehe schließlich durchaus ein Unterschied. Andreas merkte dann noch an, dass er eine solche Entwicklung gar nicht mal schlecht fände (falsche Antwort, Herr Jancke *g*) und sorgte mit einem spontanen „RIESA ROCK ’N’ ROLL!!!“ noch ein wenig für Stimmung, bevor es endgültig in Richtung AK Bereich ging.

Dank einschlägiger Valentine Clubbing und Studiofest Erfahrung bin ich ja so einiges gewöhnt und wer entsprechend überrascht, als sich das Gedränge diesmal in Grenzen hielt. Einzeln wurde man schließlich zu dem Sofabereich geführt, auf dem Ron und Elke, bzw. Jenny und Andreas saßen, wobei wir den Verkehr noch etwas aufhielten, denn wir wollten ja beide in erster Linie zu Andreas, bzw. Jenny. Zuerst war Beate dran, danach fand ich mich neben Jenny wieder. Wir kamen ein wenig ins Gespräch, wobei sie zuerst davon ausging, dass ich aus Riesa käme. Als ich sie diesbezüglich korrigierte und Hanau als meine Heimatstadt nannte, reagierte sie mit Erstaunen. Da haben wir schließlich etwas gemeinsam und sie erzählte mir, dass sie in Hanau auch noch ihre Banklehre gemacht habe, was ich aber dank Beate eigentlich bereits wusste. Wink Von Andreas bekam ich in der Zwischenzeit diverse Autogrammkarten in die Hand gedrückt und er sorgte auch dafür, dass auch Elke und Ron ihre Karten für mich signierten, obwohl ich in der Hinsicht noch keinerlei Wunsch geäußert hatte. *g* Als ich die Gelegenheit nutzte, um ihm Grüße von seinen Fanpage Usern auszurichten, freute er sich sichtlich und brach in regelrechte Lobeshymnen aus. Er ist nach wie vor begeistert von der Seite und der Arbeit, die damit geleistet wird. Plötzlich wurde ihm bewusst, dass ich womöglich extra seinetwegen angereist sein könnte und er fragte nach. Ich versicherte ihm, dass es tatsächlich so sei woraufhin Jenny hinzufügte „Sie kommt aus Hessen!“, vermutlich um ihm zu verdeutlichen, welchen Weg ich auf mich genommen hatte. Andreas meinte schmunzelnd dann müssten Jenny und ich einander ja eigentlich kennen, bevor er weiterhin betonte, wie gut ihm die Seite gefällt, auch was Design und Aufbau betrifft, obwohl er nach eigener Aussage von solchen Dingen nicht besonders viel Ahnung hat. Er wurde jedenfalls nicht müde, zu betonen, dass er auch weiterhin vorbeischauen wird und machte schließlich den Vorschlag, noch ein Foto von ihm und Jenny für die Page zu machen. Jenny dagegen meinte direkt, dass Andreas und ich doch lieber ein Foto zusammen machen sollten. Wir beschlossen schließlich einfach beides zu machen und nachdem ich ein wirklich schönes Bild von den beiden geschossen hatte, war Jenny noch so lieb und knipste ein Foto von mir mit Andreas.

Als ich kurz darauf bereits überglücklich den AK Bereich verließ, um mich auf die Suche nach Beate zu machen, stellte ich überrascht fest, dass kaum noch Andrang herrschte. So konnten wir die ganze Zeit wenige Schritte von dem Sofa entfernt stehen bleiben und noch das ein oder andere schöne Foto machen. Vor allem Ron, Jenny und Andreas warfen sich allein oder in wechselnden Kombinationen immer wieder für uns in Pose, machten ihre Witze und spielten Alleinunterhalter. Jenny und Andreas bemalten sich gegenseitig ihre AKs, machten sich auf den Polaroids Hasenohren und scherzten bei jeder Gelegenheit miteinander. Zwischendurch wurden dann auch mal die Plätze gewechselt, so dass Andreas neben Ron saß, aber das führte nur zu weiteren amüsanten Momenten. Die beiden bemalten die Herzkissen, Ron bekam schließlich ein Valentine Clubbing Klebe-Tattoo verpasst, bemalte unter Elkes Blicken die Leute, die sich nun doch noch ein Autogramm holen wollten und packte schließlich Kaugummis aus, die auf Andreas eine interessante Wirkung hatten, veranlassten sie ihn doch dazu, nach Jenny auch noch Elke knutschen zu wollen. Very Happy Doch irgendwie konnte er sie nicht so ganz für dieses Vorhaben gewinnen, warum auch immer.

Eigentlich gibt es noch sooo viel zu erzählen, doch zum einen wird Beate meinen Bericht sicher noch ergänzen und zum anderen kann man vieles gar nicht so recht in Worte fassen. Die Atmosphäre war einfach einmalig und zeigte deutlich, wie gut sich die vier verstehen und wie viel Spaß auch sie in dieser Nacht hatten.

Ein besonderes Highlight erwartete mich dann noch zum Schluss, als Elke, Jenny und Ron bereits gegangen waren und Andreas mir sein Herz schenkte. Okay, es war nicht wirklich sein Herz, aber frau wird ja noch träumen dürfen. Wink Zur Dekoration gehörten jedenfalls auch rote VL Herzen aus einem Styropor-ähnlichen Material. Andreas rupfte eines davon von der Decke, drehte sich kurz weg, um es unbeobachtet beschriften zu können und überreichte es mir schließlich zusammen mit einem zuckersüßen Lächeln und versehen mit einer Fanpage Widmung und seiner Signatur. Spätestens jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem ich einfach nur noch sprachlos und völlig hin und weg war. Mein Puls ließ sich kaum noch beruhigen und die Nacht war auch deshalb besonders kurz, weil wir zurück in der Pension erstmal in aller Ruhe die über hundert Fotos betrachten mussten, die wir jeweils gemacht haben. Riesa hatte jedenfalls in jeder Hinsicht den Jackpot gezogen und wir werden diese Nacht noch sehr, sehr lange in Erinnerung behalten. Smile